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Die Freimaurerei

Über die Freimaurerei ist seit ihrer Gründung am Anfang des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart viel geschrieben, aber auch von Generation zu Generation mündlich überliefert worden – Gutes wie Böses, Positives wie Negatives:

POSITIVES über ihre Ideale, für die sie sich von jeher einsetzte und die im Verlauf der vielen Jahre ihrer Existenz zahlreiche Geisteswissenschaftler der unterschiedlichsten Fakultäten, Akademiker, z. B. Mediziner, Juristen und Pädagogen, ferner Ordinarien, Habitanden, Philosophen, Literaten sowie Aristokraten, ja sogar Monarchen, hochrangige Beamte, aber auch Kaufleute und Handwerker gehobenen Standes und ehrbaren Rufes veranlassten, Mitglied einer Freimaurerloge zu werden und damit durch ihre Lebensweise und Lebensweisheiten zu einem erstrebenswerten Sittenkodex beitrugen –

NEGATIVES von jenen, die aus Unkenntnis, aber auch aus einer übersteigerten Macht-Besessenheit oder Angst um Verlust derselben, zum Teil auch aus Neid und nicht zuletzt und nicht selten aus Unfähigkeit, die friedfertigen Ziele der Freimaurerei zu erkennen, dem vorgenannten Personenkreis, für den die Würde des Menschen von jeher das höchste Gut darstellt, genau diese Lebensauffassung nicht gönnten oder gar streitig machten und ihm deshalb die abenteuerlichsten Verschwörungstheorien, Geheimbündelei, finsterste Machenschaften und Staatshetze nachsagten, ohne auch nur ein einziges Mal den Beweis für diese Behauptungen erbracht zu haben, auch durch Gerichtsurteile dies nicht erstreiten noch durch Verbote ihre fadenscheinigen Argumente rechtfertigen konnten, denn letztere hatten, so belegt es die Geschichte, immer nur eine zeitlich begrenzte Lebensdauer. 
Der freiheitlich orientierte Geist der Freimaurerei ließ sich nie auslöschen, noch wird dies jemals geschehen; nicht zu Unrecht genießt die Freimaurerei staatlichen Schutz. Dies gilt für Deutschland wie für sämtliche demokratisch geführten Staaten weltweit, ja sogar zum Teil in totalitär gelenkten Diktaturen.

In Erkenntnis, dass alle Menschen unvollkommen sind, haben die Feimaurer es sich zur Aufgabe gesetzt, durch Arbeit an sich selbst zur Verminderung dieser Unvollkommenheit beizutragen.

Dazu unterwerfen sie sich freiwillig bestimmter Rituale und bedienen sich ausgesuchter realer wie symbolischer Werkzeuge, die ihnen für ihre Arbeit wichtig, aber auch notwendig und demzufolge unerlässlich sind. Die Art, wie sie mit ihnen umgehen und wie sie ihre Arbeit ausüben, betrachten sie als ihr Geheimnis. Die Freimaurerei ist, und das weltweit, eine Gesellschaftsform, deren Mitglieder es sich zur Aufgabe bemacht haben, durch Selbstveredelung, zumindest des Versuches derselben, zu einem ethisch orientierten Leben der Menschen untereinander beizutragen ohne dafür einen materiellen Lohn zu erwarten oder gar anzustreben.